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KONTAKT

Selbstverständlich können Sie mich in einem unverbindlichen Erstgespräch kennen lernen, bei dem ich eine erste Einschätzung Ihres Haarstatus vornehme, um die Kosten für eine Haatransplantation abzuschätzen. Anschließend entscheiden Sie in aller Ruhe, ob Sie mein Angebot annehmen wollen. Für ein persönliches Gespräch vereinbaren Sie bitte per Telefon oder Email einen Termin mit mir.Größten Wert lege ich auf die individuelle Betreuung jedes Patienten. Sowohl die Beratung, den Eingriff selbst und die notwendigen Nachkontrollen führe ich persönlich durch.

Da die Operation unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird, schmerzt sie überhaupt nicht, allerdings ist die Entnahmestelle in den folgenden drei Tagen etwas empfindlich, was mit leichten Schmerzmitteln eingedämmt werden kann. Viele Patienten sind vom unkomplizierten Ablauf überrascht und meinen ein Zahnarztbesuch sei dagegen viel schlimmer.

Die meisten Haarchirurgen arbeiten mit der FUE Methode (Follikular Unit Extraction), die allerdings gewisse Nachteile für den Patienten mit sich bringt. Zum einen muss hier der gesamte Hinterkopf rasiert werden, die Haarentnahme selbst ist zeitaufwendig und außerdem werden dabei 20-30 % der Haarfollikel zerstört. Das ist insbesondere dann ungünstig, wenn nur noch wenig Resthaar vorhanden ist. Bei einer guten Vernarbung hinterlässt diese Methode viele kleine, runde Narben.Eine weitere Methode ist die „S&P Extraction“, die zwar für den Operateur etwas umständlicher und zeitaufwändiger ist, für den Patienten jedoch die besten Resultate erzielt. Ich persönlich arbeite ausschliesslich mit dieser Methode, die viele Nachteile der FUE-Methode vermeidet. Bei meiner Operationsmethode werden bis zu 120 kleine Haarinseln (Standard-Grafts) entnommen. Diese werden anschliessend in einem aufwändigen Verfahren in bis zu 1400 kleine Micro-Grafts geteilt, die jeweils nur noch aus ein bis drei Haaren bestehen. Diese werden dann in die unbehaarten Stellen der Glatze eingesetzt, die vorher entsprechend präpariert wurden. Jedes entnommene Haar wird ohne Verluste auch wieder eingesetzt und als Narbe bleibt nur eine feine, kaum sichtbare Linie zurück.

Die Operation selbst wird in einer angenehmen Atmosphäre unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Sie dauert zwischen drei und sieben Stunden. Für die Entnahme muss nur ein ein bis zwei Zentimeter breiter Streifen am Hinterkopf rasiert werden – nicht etwa das gesamte Resthaar. Anschließend werden zusammen mit der Haarwurzel die etwa fünf Millimeter großen Hautinseln entnommen. Nach dem Splitting der Grafts werden sie an den entsprechenden Stellen der Glatze oder Stirn eingepflanzt, an denen vorher kleine Hautteilchen entfernt wurden. Um ein natürliches Resultat zu erzielen ist es wichtig, die Haarwuchsrichtung zu berücksichtigen, zudem ist die Gestaltung der Haarlinie entscheidend. Hier ist die Erfahrung des Operateurs genau so wichtig wie eine gewisse Portion Kreativität. Der Heilungsprozess dauert nur wenige Tage, da die Kopfhaut sehr gut durchblutet wird. Anschließend sind die Haarwurzeln verankert und nach ungefähr drei Monaten beginnt ein neues Haar zu wachsen. Für möglichst perfekte Ergebnisse sind in der Regel zwei Operationen im Abstand von drei Monaten erforderlich.